Die Polarstern ist in Longyearbyen eingetroffen.

Polarstern in Longyearbyen(c)kheymach
Die Polarstern im Fjord von Longyearbyen. (c)kheymach Inzwischen ist es im kleinen Hafen ziemlich eng geworden, so dass nur eine Aussenposition für das Schiff möglich ist. Besucher und Weiterreisende werden mit dem Schauchboot-Shuttle übergesetzt. 

Die (AC)3-Kampagne neigt sich für dieses Jahr dem Ende zu. Es werden noch einige Flüge geflogen, die Polarstern macht sich wieder auf den Weg. Zuerst geht man aber auf Besuch. Die Flug-Mannschaft erkundet das Schiff und die Schiffsbesatzung die Flieger. Aus diesem Anlass und weil heute Mittsommer ist, gibt es heute Abend eine gemeinsame Party. #KerstinHeymach, #arktis17, #arktiszeichenblog

Erlend Moster Knudsen über die Klimaveränderung in Longyearbyen.

Erlend Moster Knudsen(c)khgerstinheymach
Erlend Moster Knudsen(c)kerstinheymach

Erlend ist Norweger und hat in Longyearbyen studiert. Er arbeitet als Post-Doc an der Uni in Köln. Hier in Longyearbyen für die (AC)3-Kampagne erstellt er den täglichen Wetterbericht für die Wissenschaftler-Runde.
Er hat Freunde besucht und erzählt von den Auswirkungen des Klimawandels hier in der Stadt. #KerstinHeymach, #arktis17, #arktiszeichenblog

Der Nebel hat sich gelichtet, die Forschungsflugzeuge Polar 5 und 6 fliegen wieder.

Der Nebel über Spitzbergen hat sich verzogen. Drei Tage saßen die Flieger fest, jetzt können sie wieder in die Luft. Es gibt für die Forschungsflugzeuge Polar 5 und 6 ein kurzes Zeitfenster zum Abheben, bevor sich der Himmel wieder verhüllt. 80 Flugstunden sind für die Kampagne insgesamt vorgesehen.

#KerstinHeymach, #arktis17, #arktiszeichenblog

Polar 5 und 6 fliegen wieder in Longyearbyen Spitzbergen from Kerstin Heymach on Vimeo.

Der Nebel hat sich gelichtet, die Forschungsflugzeuge Polar 5 und 6 fliegen wieder.

Der Nebel über Spitzbergen hat sich verzogen. Drei Tage saßen die Flieger fest, jetzt können sie wieder in die Luft. Es gibt für die Forschungsflugzeuge Polar 5 und 6 ein kurzes Zeitfenster zum Abheben, bevor sich der Himmel wieder verhüllt. 80 Flugstunden sind für die Kampagne insgesamt vorgesehen.

#KerstinHeymach, #arktis17, #arktiszeichenblog

 

Polar 5 und 6 fliegen wieder in Longyearbyen Spitzbergen from Kerstin Heymach on Vimeo.

Die Polarstern verlässt das Eis.

 

Am Freitag, 20.00 Uhr verlässt die Polarstern ihre Position im arktischen Eis Richtung Süden. Sie wird am Mittwoch, 21.6. in Longyearbyen erwartet.
Die Forschungsflüge gehen derweil weiter. Nun müssen sie nicht mehr den weiten Weg zur Position des Forschungsschiffes nehmen. Nach Ny Alesund braucht ein Flieger vom Airport Longyear ca. eine halbe Stunde, zur Postion des Schiffes deutlich mehr als eine Stunde zusätzlich. Das bedeutet für die Flüge weniger Anreisezeit, mehr Mess-Zeit. #KerstinHeymach, #arktis17

 

Polarstern im Eis(c)kheymach
Das Forschungsschiff Polarstern verlässt die Eisscholle und nimmt Kurs auf Longyearbyen. (c)kheymach

 

Wie beginnt der Tag in Longyearbyen für Mario Mech.

Mario Mech (c)kheymach
Dr. Mario Mech, Geophysiker, Meteorologe, Systemadministrator, leidenschaftlicher Koch

Die Acloud-Kampagne läuft nun schon seit vier Wochen. Inzwischen sind viele Wissenschaftler abgereist und neue gekommen, vor allem viele Doktoranden. Manche bleiben aber auch die gesamte Zeit. Wer so lange fern von daheim ein anstrengendes, intensives Arbeitsleben fast ohne Pause führt, braucht ab und zu ein aufmunterndes Wort oder eine gute Portion Wurstgulasch. Das weiß Mario Mech, Mission PI und die gute Seele der Truppe.

Eiskristalle fangen in polaren Höhen.

 

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Emma Järvinen und Martin Schnaiter sammeln Partikel bei der (AC)3-Messkampagne. Sie interessieren sich für die Eiskristalle, die daraus entstehen. Martin Schnaiter hat 15 Jahre lang das Laser-Messgerät PHIPS entwickelt, das die Partikel im Flug messen und fotografieren kann. Die Kristalle am Foto schauen aus wie unsere Winterschneeflocken, sind aber kleiner als ein Haardurchschnitt.

 

Eiskristalle
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle2
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle3
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle4
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle5
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle6
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT
Eiskristalle7
Eiskristalle (c)Martin Schnaiter KIT

Wandern wird gefährlich: die Schneeschmelze hat begonnen.

 

André versucht die Flussdurchquerungc)kheymach
André versucht mit allerhand Hilfsmitteln die Flussdurchquerung c)kheymach

Seit meiner Rückkehr hat die Schneeschmelze die Macht über die Schneepisten übernommen. Schneewächten verwandeln sich in hüfttiefen Eis-Sumpf, unter dem ein reißender Bach verborgen ist. Schneeschollen bauen trügerische Brücken, durch die braunes Schmelzwasser tost. Permafrostböden stehen unter Wasser und aus gefrorenen Abraumhalden brechen Steinlawinen ab. Die kleine Abendwanderung in Sichtweite Longyearbyens gerät schnell zur Survival-Tour. Das Gewehr ist außerhalb des Ortes immer dabei, siehe Eisbär.